Das Zürcher Start-up EthonAI hat sich in einer Serie-A-Finanzierungsrunde 15 Millionen Franken gesichert. Die Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) hat eine auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Plattform für digitales Qualitätsmanagement entwickelt. Die Finanzierungsrunde wurde laut einer Medienmitteilung von Index Ventures angeführt, unter Beteiligung der bestehenden Investoren General Catalyst, Earlybird und Founderful.
Das von EthonAI neu vorgestellte Manufacturing Analytics System nutzt KI, um Ingenieuren und Managern einen „sechsten Sinn“ dafür zu geben, was in der Fabrik passiert. Es hilft ihnen laut der Firmenmitteilung, Fehler zu erkennen, ineffiziente Prozesse zu identifizieren, die Qualität zu verbessern und die Verschwendung um bis zu 50 Prozent zu reduzieren.
„Die Fertigung befindet sich an einem kritischen Punkt, und Unternehmen, die sich nicht mit KI anpassen, laufen Gefahr, ins Hintertreffen zu geraten. Fabriken produzieren Berge von Daten, und KI ist der Schlüssel zur Erschliessung von Erkenntnissen, um operative Exzellenz zu fördern“, wird CEO Julia Senoner zitiert. „Wir befinden uns in einer Phase des globalen Umdenkens in der Fertigung, mit Digitalisierung, Daten und KI im Zentrum. Genau hier ist EthonAI positioniert.“
Das Manufacturing Analytics System ist eine mehrschichtige Plattform und setzt auf alle bestehenden Datenquellen in der Fabrik, wie Sensormessungen, Auftragsinformationen und Computer-Vision-Bilder. Das MAS erstellt ein Echtzeitbild des Geschehens, analysiert die Ursachen von Problemen und sagt voraus, was zu ihrer Lösung getan werden kann, heisst es von EthonAI. ce/gba
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