Vier Monate lang hat der Kanton Schaffhausen die elektronische Identitätslösung des Zürcher Jungunternehmens Procivis getestet. Bewohnerinnen und Bewohner konnten im Rahmen des Pilotversuchs eine elektronische Identität auf ihrem Mobiltelefon einrichten und mit dieser auf verschiedene elektronische Behördendienstleistungen zugreifen. Die Lösung erlaubt auch die sichere Speicherung von Dokumenten auf dem Mobiltelefon.
Die Rückmeldungen nach der Pilotphase waren positiv, wie nun aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Der Kanton Schaffhausen hat daher entscheiden, die Lösung im Juni in den Regelbetrieb zu überführen. Die Dienstleistungen, welche mit der sogenannten eID+ genutzt werden können, sollen dabei laufend ausgebaut werden. Neben der Nutzung von Behördendienstleistungen soll die eID+ auch im privatwirtschaftlichen Umfeld als elektronisches Identifikationsmittel zum Einsatz kommen. Entsprechende Anfragen von Unternehmen seien im Laufe der Pilotphase bei den Informatikdiensten von Kanton und Stadt Schaffhausen KSD eingegangen.
„Der erfolgreiche Pilotbetrieb hat gezeigt, dass wir mit der Schaffhauser eID+ unsere Standort- und Wettbewerbsvorteile weiter ausbauen können”, kommentiert der Schaffhauser Regierungsrat und Präsident des E-Government-Kernteams Walter Vogelsanger. Mit der Einführung der eID+ übernimmt Schaffhausen laut der Mitteilung eine Vorreiterrolle beim Thema E-Government auf Kantons- und Gemeindeebene. ssp
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