Zürich - Die Schweizer Sprinterin und aktuelle Europameisterin Mujinge Kambundji hat sich auf die Olympischen Sommerspiele 2024 mithilfe von Hightech der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) vorbereitet.

Mujinga Kambundji tritt Anfang August bei den Leichtathletik-Wettbewerben der Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris an, wofür sie sich laut einem Bericht des Schweizer Fernsehens mit Hightech-Methoden vorbereitet hat. Die Schweizer Sprinterin hat erst in diesem Frühjahr bei den Europameisterschaften in Rom ihren Gold-Titel über 200 Meter verteidigt. Vor Paris habe sie nun in den letzten Wochen für das Training unter anderem die Airshield-Technologie genutzt, heisst es. An der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) entwickelt, handelt es sich dabei um einen motorisiert vor der Spitzensportlerin hergezogenen Windschutz. Dieser soll den Luftwiderstand drastisch reduzieren und ihr höhere Geschwindigkeiten ermöglichen.

Die neue Methode wird als eine höhere Stufe des Overspeed-Trainings verstanden. Bislang sei Mujinga Kambundji hierbei durch eine Zugmaschine mit Kabel gezogen worden. Generell soll diese Traningsweise dazu führen, dass der Körper sich an Zeiten gewöhnt, die nur in einer Wettkampfsituation mit Publikum und viel Adrenalin erreicht werden. Die Neuheit der ETH-Lösung liegt laut Bericht darin, dass Airshield mit Sensoren und Kameras ausgestattet ist, um die Distanz zur Läuferin zu regulieren. Ein Crash zwischen der Sportlerin und dem Plexiglas des Windschutzes sei somit ausgeschlossen. Die Spitzensportlerin betonte im SRF-Bericht: „Ich habe mich recht schnell daran gewöhnt und hatte Vertrauen zur Maschine.“

Mujinga Kambundji wird im November als Referentin an der Innovationskonferenz Open-i teilnehmen. In einer vom Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum organisierten Session spricht sie zusammen mit Fachexperten über Markenschutz im Spitzensport, die Gratwanderung zwischen Faninteressen, Sponsorenrechten und dem Schutz der Persönlichkeitsrechte von Athleten, unter anderem im Zusammenhang mit Grossanlässen wie den Olympischen Spielen.

Die ETH ist von ihrer Seite ebenfalls Teil der Veranstaltung: Der ETH Industry Day wird in dessen Rahmen am 21. November im Kongresshaus Zürich stattfinden. Hier werden Forschungsprojekte, Technologien und auch Start-ups präsentiert und Verbindungen geknüpft.

Open-i versteht sich als Schweizer Innovationsgemeinschaft und Dialogplattform für Wirtschaft und Wissenschaft. Die Konferenz will am 21. und 22. November akademische und ökonomische Fachleute zusammenbringen, um die führende Rolle der Schweiz als innovativer und erfolgreicher Markt zu sichern. Veranstaltet wird Open-i von NZZ Connect, einer Zweigniederlassung der NZZ mit Sitz in Bern. Tickets sind ab sofort erhältlich. ce/yvh

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