Der Garnhersteller UPW aus Hongkong setzt auf eine Entwicklung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), wie aus einem Artikel des Portals Apparel Insider hervorgeht. Es handelt sich um einen DNA-Fingerabdruck, mit dem sich verschiedene Produkte ohne Etiketten und Zertifikate markieren lassen. Dies soll die Rückverfolgbarkeit ermöglichen und Fälschungen verhindern.
Mit der von der ETH-Ausgliederung Haelixa vermarkteten Technologie kann eine beliebige Zahl von Informationen in künstlich erzeugte DNA-Sequenzen gepackt werden. Diese Tracer werden in eine Flüssigkeit gemischt, mittels der sie auf verschiedene Rohmaterialien oder Produkte aufgetragen werden können. Für das blosse Auge ist der Marker unsichtbar und hat laut Artikel auch keinen Einfluss auf die Produktqualität. Die Echtheit des Produkts kann mit einem DNA-Verifizierungstest abgelesen werden.
„Für Marken ist es wichtig, Einblick in ihre Lieferkette zu haben, und unser Ziel ist es, ihnen die Gewissheit zu geben, dass die Produktion ihrer Strickwaren mit ihren Markenwerten übereinstimmt - deshalb sind wir eine Partnerschaft mit Haelixa eingegangen“, wird Kwan Lieu, Marketing- und Nachhaltigkeitsmanager bei UPW, im Artikel zitiert. Die Herbst-Winter-Kollektion 2022 von UPW soll bereits mit DNA-Markern von Haelixa beschichtet werden. ssp
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